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TANJA NIEDERFELD ALBZEIT

Am Freitag 23. Juli (morgen) findet auf Schloss Fachsenfeld in Aalen die Vernissage zur Ausstellung “Albzeit” der Reutlinger Künstlerin Tanja Niederfeld statt. Genau ein Jahr nachdem meine Ausstellung “Kreative Köpfe” in genau den selben Räumen eröffnete.

Allein aus diesem Grund wird dies für mich ein sehr besonderer Tag. Darüberhinaus durfte ich die Künstlerin im Herbst 2019 begleiten, als sie die Ostalb auf sich wirken liess, um dann, zurück in ihrem Atelier in Reutlingen, ihre Wahrnehmung in ihren Holzschnittarbeiten umzusetzen.

Ich bin so gespannt und freu mich dich wieder zu sehen liebe Tanja 🙂

Beginn der Vernissage: 18:30 Uhr, Anmeldung unter info@schlossfachsenfeld.de

EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Am 18. Juni fand die Vernissage zu meiner Ausstellung Kreative Köpfe statt, in der Galerie im Kornhaus des Kunstvereins Schwäbisch Gmünd. Ungefähr genauso hatte ich mir diesen Abend vorgestellt – nur dass er am Ende noch besser war. Zahlreiche Illustre Gäste und Freunde kamen zusammen an einem der ersten Sommerabende, an viele wunderbare Begegnungen wieder so frei wie lange nicht mehr zuvor stattfinden durften. Ich bin immer noch geflasht wie wunderbar alles geklappt hat, und dankbar für den Einsatz aller die mitgeholfen haben, dieses Ding auf die Beine zu stellen.

Es sprachen Dr. Klaus Ripper, OB Richard Arnold, Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Joachim Bläse und Museumsleiter Dr. Max Tillmann. Für die musikalische Umrahmung sorgte Ernst Mantel. Und der zeitliche Rahmen wurde sogar eingehalten 🙂

Ab heute hängt der zweite Teil der Ausstellung: die zweiten 23 der insgesamt 46 Portraits bestücken nun die schwarzen Wandflächen der Galerie.

Am 8. August um 19 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung eine Podiumsdiskussion zum Thema “Kreativität & Regionalität – Past, Present & Future” im Innenhof des Prediger statt. Natürlich gab es dazu schon das ein oder andere Vorgespräch, und das allein ging in die Tiefe und ins Detail. Ihr dürft also gespannt sein 🙂

www.kreative-koepfe.net/termine

TRANSFORMATION

Im November 2019 begann ich mit den fotografischen Arbeiten im Kulturbahnhof der Stadt Aalen. Eine Ehre dieses grossartige Bauprojekt, konzipiert von A+R Architekten, fotografisch begleiten zu dürfen. Das Ergebnis nun endlich in den Händen zu halten ist schon etwas ganz besonderes. 30 x 30 x 1,5 cm Hardcover, offene Fadenbindung, gedruckt auf Munken Print, limitierte Auflage von 500 Exemplaren.

Bauherr & Herausgeber: Stadtverwaltung Aalen
Architektur: A+R Architekten
Gestaltung: Michael Lenz
Druck: Wahl Druck Aalen

Mehr Einblicke zu den einzelnen Motiven findet ihr hier:

BOULEVARD DER PARTNERSTÄDTE

Es geht um Integration, Miteinander, Europa, Austausch, Offenheit, Zugehörigkeit. Es geht darum, über Grenzen hinauszudenken.

Die Farben des Regenbogens sagen eigentlich schon alles. Für das Partnerstädte Projekt bestückten wir die gesamte Bocksgasse in Schwäbisch Gmünd mit der hier abgebildeten Peace Flagge, sowie mit den Farben von Antibes, Barnsley, Bethlehem, Faenza und Székesfehérvár in dieser Form. Bereits in jungen Jahren profitierte ich von den Städtepartnerschaften da ich innerhalb von AGs meiner Schule diese Städte mehrmals besuchen durfte, zum kulturellen Austausch, zum Kennenlernen. Erlebnisse die ich nicht missen möchte, die mich geprägt haben, die in mir früh die Neugier dafür geweckt haben, wie es in der Welt da draussen so aussieht.

Bei der Konzeption dieser Installation fiel mir dann auf dass sich die Farben vielmals wiederholen. Die Grenzen und Unterschiede verschwinden hier. Es war mir wichtig diesen Gedanken visuell zu kommunizieren.

Mit bestem Dank an die Stadt Schwäbisch Gmünd für die Beauftragung dieses Projekts, sowie an alle Sponsoren und Unterstützer. Bis zum 11. September könnt ihr es noch live sehen und erleben.

Die Installation soll unter anderem auch dazu inspirieren, sich mit den Partnerstädten auszutauschen. Wie das sehr einfach geht, erfahrt ihr hier:

https://www.schwaebisch-gmuend.de/partnerstaedte-postkarten.html

WORKOUT

Die Grenzen von Kamerafrau zu Regisseur sind oft fliessend: Jeder einzelne Shot muss detailliert gestaltet sein, alles vom Outfit bis zum Hintergrund muss stimmen. Jede Szene hat ihre eigene Story und Energie und muss formal und inhaltlich bedacht inszeniert sein.

Der Tag im neuen Five Fitness Center in Schwäbisch Gmünd mit 18 Setups, 15 Models, einer Shotlist, einer Art Direktorin, einem Assistenten, einer Kamera, einem Mac Book Pro, zwei Leuchten und verschiedenen Lichtformern war ausführlich vorbereitet, zeitlich streng durchgetaktet und konnte daher nur mit jeder Menge Team Spirit und Disziplin bewerkstelligt werden. Auch für mich war dieser Tag ein ziemliches Workout 🙂 Doch der Aufwand hat sich gelohnt.

Die Ergebnisse findet ihr hier:

https://www.tvwetzgau.de/

DANCE WITH ME

„All that is important is this one moment in movement. Make the moment important, vital, and worth living. Do not let it slip away unnoticed and unused.“ Martha Graham

An einem Samstag Nachmittag im Februar kamen zwei junge Tänzer, die ich letzten Sommer kennenlernen durfte, Ekaterina und Ibrahim, für ihr jeweiliges Portraitshooting vorbei.

Zunächst verwandelte sich Ibrahim durch traditionelle body paint und Tanz in einen essentiellen Ausdruck seiner Heimat, Kamerun. Danach liess mich Ekaterina durch eine pure Mischung aus Rebellion, Anmut und Weiblichkeit in die Welt ihrer Herkunft, St Petersburg, blicken.

Mir war als ob ich kurz hintereinander zwei grundverschiedene und in sich facettenreiche Kosmen vor der Linse hatte, die es einzufangen galt. Doch eines haben sie gemeinsam, und das ist viel: Die Emotionen schossen aus ihren Körpern heraus und zu mir auf die Bildfläche.

Es war geballte Energie und ein unvergesslicher Nachmittag. 

BRUTAL. SCHÖN.

Brutal.Schön.

Die Architektur-Fotografie ist so anders, im Vergleich zum Fotografieren von Menschen. Hier spielen die Emotionen und Wahrnehmungen des Fotografen eine noch größere Rolle. Was bei der Portraitfotografie von den Fotografierten ausgeht – Emotionen, Stimmungen, Mimik und Gestik – bleibt hier aus.

Umso wichtiger ist es, dass man das Projekt nicht im kompletten Alleingang konzipiert und umsetzt.

Wer alleine geht, kann sich schnell verirren

Bei der Fotografie des Rathauses in Aalen, einem Bau aus dem Brutalismus, gebaut von 1973 – 1975, hatte ich im Vorfeld zahlreiche Planungsgespräche mit der Stadtverwaltung, den Projektverantwortlichen sowie dem Redaktions- und Produktionsteam. Ich wollte wissen, wie sie das Rathaus sehen, was sie wahrnehmen, was ihnen wichtig und was eher unwichtig ist. Klar, als der Auftrag bei mir einging hatte ich schon einige Bilder und grobe Ideen im Kopf – so viel sei bereits verraten, mit meinen Ideen lag ich gar nicht so falsch, viele wurden zum Teil genauso umgesetzt. Trotzdem war es mir wichtig, von allen Beteiligten zu erfahren, wie sie das Rathaus in Aalen wahrnehmen. Ich wollte ein Stimmungsbild erfassen und dies in meine Fotografien einfließen lassen. Nicht zuletzt gilt es, bei solch einem Auftrag, den Wünschen der Projektverantwortlichen gerecht zu werden. Es bringt nichts, wenn man als Fotograf meint, unbedingt seine Ideen und sein Konzept umsetzen zu müssen und keinen Wert darauflegt, wie andere etwas wahrnehmen und sehen – denn, wenn wir Fotografen eines können, dann ist es: Blickwinkel ändern, Horizonte erweitern und Mehrdimensionalität darstellen.

Keine halben Sachen – Fundiertes Wissen sorgt für bessere Bilder

Ebenfalls wichtig ist, sich im Vorfeld gut über das Projekt, in meinem Fall: das Objekt, zu informieren. Um das Rathaus in Aalen zu fotografieren, wälzte ich einige Bücher über Brutalismus, Le Corbusier, Bauhaus, Gropius, Aalen und die Baugeschichte des Rathauses. Mir war wichtig, ein fundiertes Wissen zu haben – und mit diesem Wissen meine Gedanken und Bildideen die ich von Beginn hatte, entweder zu untermauern oder zu widerlegen. Da ich ein sehr gefühlsbetonter und emotionaler Mensch bin, versuche ich auch immer, bei allem was ich fotografiere, die Lebendigkeit einzufangen. Nun möchte ich aber mein Wissen über die Architektur-Fotografie nicht nur für mich alleine behalten. Hier erhältst Du ein paar meiner Tipps für gute Architektur-Bilder:

  • Versichere Dich über die Wünsche und Ziele deines Kunden
  • Unterhalte Dich mit anderen Menschen über diese Art der Architektur, das Gebäude.
  • Verschaffe Dir ein breites Wissen über das Objekt und weitere wichtige Merkmale (Zeitepoche, Architekt, Nutzung, weitere Planungen…)
  • Erstelle einen konkreten Plan, welche Räume wann fotografiert werden sollen (Nichts wäre ärgerlicher, wie wenn die Räume immer dann besetzt sind, wenn Du mit der Kamera vor Ort bist)
  • Keine Angst vor Kritik: Zeige deine ersten Aufnahmen den Projektverantwortlichen – um sicher zu gehen, dass es in die richtige Richtung geht.
  • Setze Dich mit den Materialen die im Bau verarbeitet werden ein wenig auseinander. Der Brutalismus ist bekannt für seinen Sichtbeton. Sichtbeton bietet so tolle Möglichkeiten, ihn darzustellen und zu fotografieren.
  • Gehe zu verschiedenen Tageszeiten in und an das Gebäude. Die unterschiedlichen Lichtstimmungen lohnt es sich, einzufangen.

Weitere Architektur-Bilder von mir, und speziell einige Highlights aus dem Bildband findest Du unter:

https://www.ingridhertfelder.com/

Herzlichst,

Ingrid

WERBEFILM FÜR DIE KREISSPARKASSE OSTALB

Die Kreissparkasse Ostalb hat im vergangenen Jahr ein neues Image-Video produziert 🎥 Ich durfte bei diesem Film ebenfalls mitwirken. Doch diesmal nicht wie gewohnt hinter der Kamera – sondern davor 😉

Der Film zeigt, wie vielseitig sich die Kreissparkasse für die Menschen hier in der Region einsetzt, welche Werte sie vertritt und welche Möglichkeiten sie uns bietet 👍 Mich verbindet mit der KSK Ostalb eine lange Zusammenarbeit. Nicht nur, als ich damals vorsichtig an der Tür geklopft habe, und gefragt habe, ob ich den Vorstand für mein Projekt “Kreative Köpfe Ostalb” portraitieren darf. Sie waren auch Impulsgeber für weitere Ideen und haben mir zudem einige tolle Menschen aus dem Ostalbkreis empfohlen, die ebenfalls Kreativschaffende aus der Region sind 😍 und gut zu meinem Projekt passen würden.

Ein großes Dankeschön geht an Mooove Media die den Film erstellt haben. Alleine für meine Sequenzen waren wir innerhalb von sieben Stunden an fünf verschiedenen Orten 😅 Herzlichen Dank für den tollen Tag an einem schönen langen Sommervormittag mit Euch!

MAXIMILIAN HEMMERLE IN SEINEM ATELIER MAISON MXHM IN MÜNCHEN

Vor einigen Tagen durfte ich Maximilan Hemmerle in seinem Atelier Maison MXHM in München über die Schulter blicken und ein paar wundervolle Bilder erstellen. Maximilian Hemmerle, von der gleichnamigen bekannten Münchner Juwelier-Familie, ist ein wahrer Meister seines Fachs. Hemmerle steht für höchste Handwerkskunst und außergewöhnliche Qualität. Seine kunstvolle, sehr persönliche und filigrane Art und Weise mit den hochwertigen Materialien und Schmuckstücken umzugehen ist eine wunderbare Form der Wertschätzung.